| Geschichte des Doms zu Brandenburg |
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Im Jahre 948 gründete König Otto I. das Bistum Brandenburg neben etlichen anderen Missionsbistümern entlang von Elbe und Saale als Ausgangspunkte für die Slawenmission. Keine 40 Jahre später ging das Bistum im Zuge des großen Slawenaufstandes von 983 wieder verloren. Erst 1157 gelang Albrecht dem Bären, dem Markgrafen von Brandenburg, und dem Erzbischof Wichmann von Magdeburg die endgültige Rückeroberung der Brandenburg. Sie schufen damit die Voraussetzung zur Neugründung des Bistums. 1165 wurde der Grundstein für den Dom St. Peter und Paul gelegt. In seinem Inneren zeigt der Dom weitestgehend spätgotische Elemente. Romanische Reste sind vor allem an den Arkadenpfeilern des Hauptschiffes und in der Krypta erhalten. Noch heute wird die Dominsel durch das Gebäudeensemble aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden geprägt. Die Mauern und eng aneinander stehenden Häuser grenzen den Dombezirk von seiner Umgebung ab. Die unterschiedlichen Gebäude aus verschiedenen Zeiten vom Mittelalter bis ins 19. Jh. spiegeln die wechselvolle Geschichte des Bistums und Domstifts Brandenburg wider. Heute beherbergen Klausur und Kurien die Verwaltung des Domstiftes, das Amt für kirchliche Dienste, Wohnungen, einen evangelischen Kindergarten mit Hort und eine evangelische Grundschule. ![]() Zeitstrahl: Verfolgen Sie die Geschichte des Doms von 928/929 bis 2006. |

Im Jahre 948 gründete König Otto I. das Bistum Brandenburg neben etlichen anderen Missionsbistümern entlang von Elbe und Saale als Ausgangspunkte für die Slawenmission. Keine 40 Jahre später ging das Bistum im Zuge des großen Slawenaufstandes von 983 wieder verloren. Erst 1157 gelang Albrecht dem Bären, dem Markgrafen von Brandenburg, und dem Erzbischof Wichmann von Magdeburg die endgültige Rückeroberung der Brandenburg. Sie schufen damit die Voraussetzung zur Neugründung des Bistums. 