Das Dommuseum

Das Dommuseum verwahrt bedeutende Zeugnisse und Kunstwerke aus der wechselvollen Bistumsgeschichte. Hochbedeutend ist vor allem der im europaweiten Vergleich sehr reiche Bestand an mittelalterlichen liturgischen Textilien. Dazu gehört das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch, die älteste Stickerei des Textilschatzes. Es erzählt auf einer Größe von etwa 2 x 4 m die Lebensgeschichte Christi. Zahlreiche gotische Altarbilder und Skulpturen zeugen von der einst reichen Ausstattung der Kathedrale.

Öffnungszeiten

Montag – Samstag:
10:00 – 17:00 Uhr 

Sonntag:
11.30 Uhr (nach dem Gottesdienst) – 17.00 Uhr

Die Besichtigung von Dom und Dommuseum ist frei. Für Ihre Spenden zur die Erhaltung der Gebäude und die Finanzierung der Ausstellungen danken wir Ihnen herzlich.

Wir bitten um Verständnis, dass es aufgrund von Gottesdiensten bzw. besonderen Veranstaltungen zu Einschränkungen der geltenden Öffnungszeiten kommen kann. Dies gilt besonders in den Monaten Mai - September, da dann mittwochs Proben zu den Sommermusiken (19:30) stattfinden.

Anstehende Termine

  • Sonderkonzerte Freitag,
    09. Sep 2016
    21:00 Uhr

    Sommermusik

    Orgelkonzert zur Nacht - ein Wunschkonzert für Zuhörer

    Mehr Informationen

  • Sonderführung Donnerstag,
    15. Sep 2016
    18:30 Uhr

    Märkische Drahtzieher

    Textiltechnik trifft Landesgeschichte - Sonderführung durch die Ausstellung

    Mehr Informationen

  • Sonderführung Samstag,
    17. Sep 2016
    14:00 Uhr

    Brandenburger Kirchenkatze

    Kleine Drahtzieher - Kinder werkeln in der Ausstellung

    Mehr Informationen

  • Sonderführung Donnerstag,
    27. Okt 2016
    18:30 Uhr

    Finissage

    der Ausstellung Märkische Drahtzieher Textiltechnik trifft Landesgeschichte


  • Sonderkonzerte Samstag,
    31. Dez 2016
    16:00 Uhr

    Silvesterkonzert

    an der Wagner-Orgel Domkantor Marcell Fladerer-Armbrecht


Eindrücke aus dem Museum

Textilkonservierung/Restaurierung

Restaurierungswerkstatt

Seit Januar 2003 verfügt das Domstift über eine eigene Textilrestaurierungswerkstatt. Sie wurde nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet, wodurch Analysen vorgenommen werden, deren Ergebnisse mit darüber entscheiden, welche individuell notwendigen Restaurierungsarbeiten an einem Objekt durchgeführt werden können.

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Ausstellungen

Zur Ausstellung "Märkische  Drahtzieher" können Sie gern unsere Ausstellungsbroschüre erwerben.

Sie ist im Domladen erhältlich.

Oder Sie bestellen hier. Wir senden sie Ihnen für 6,00 Euro zzgl. Versandkosten zu.

Märkische Drahtzieher

4. Mai 2016 bis 31.10.2016

Das Thema des kommenden Kulturlandjahres lautet „Kulturgut Handwerk – Handwerk zwischen Tradition und Innovation“. Das Dommuseum beteiligt sich mit einer Ausstellung, die den Textilschatz in den Mittelpunkt rückt: Die Gewänder spiegeln nicht nur höchste künstlerische Fertigkeit der Weber und Bildsticker, sondern sind auch Zeugnisse weitgespannter bis in den fernen Osten reichender Handelsbeziehungen. Entsprechend kostbar waren die Gewänder und daher nur für die am meisten Betuchten erschwinglich. Es handelte sich um absolute Luxusprodukte, die man bewusst als Statussymbole und zur politischen Selbstinszenierung einsetzte.

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Drahtzieher und Kaiser: Karl IV.

Drahtzieher und Marionette

Werkstätten in Brandenburg

Reale Drahtzieher

Drähte nachziehen

Pressestimmen:

Märkische Allgemeine Zeitung 26.01.2016

Märkische Allgemeine Zeitung 06.07.2016

Jubiläumsausstellung 2015

03.05. -31.10.2015

Der frisch sanierte Dom steht als Jubilar und steinerner Zeuge der Geschichte im Mittelpunkt der faszinierenden Jubiläumsausstellung, die Sie von Mai bis Oktober erleben können. Wir laden Sie ein zu einer spannenden Reise durch 850 Jahre Dom(bau)geschichte. Entdecken Sie prägnante (Um-)Bauphasen der Romanik, Gotik, des Barock, der Romantik und des 20. Jahrhunderts mit den jeweiligen Veränderungen in Bauwerk und Ausstattung. Dabei ist der Dom gleichzeitig Spiegel der jeweiligen Zeit und der Landesgeschichte. Über die Jahrhunderte hinweg waren die Landesherren eng mit dem Dom verbunden. Sie statteten ihn mit Kunstwerken aus und ließen ihn immer wieder, der jeweiligen Zeit entsprechend, umbauen: König Otto I. hatte im Oktober 948 das Bistum Brandenburg als Ausgangspunkt für die Slawenmission gegründet. Als Bischof Wilmar 1165 den Grundstein für den neuen Dom legen ließ, knüpfte er an die Tradition des ottonischen Bistums an. Bis ins 20. Jahrhundert berief man sich auf Otto den Großen und feierte 1948 das 1000. Bistumsjubiläum.

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Siegel Kaiser Karls IV. 1376

Nachbarn im Wettstreit?

29.6-31.10.2014

Die Beziehungen des Brandenburger Bischofs zu den Nachbarn gestalteten sich nicht immer einfach. Während sich der Dom gegen sein Mutterstift Leitzkau durchsetzte, blieb die Beziehung zum Markgarfen problematisch. Die Ausstellung zeigt dies am Beispiel des Mit- und gegeneinander Kaiser Karls IV. und Bischof Dietrich von der Schulenburg.

Auch um die Marienkirche in Brandenburg, wo der Kurfürst ein Stift installiert hatte, gab es Konflikte ...

Die Burgen in Belzig und Ziesar wurden fast gleichzeitig repräsentativ ausgebaut. Von diesem Wettstreit wird ab Oktober die Ausstellung des Museum auf der Bug Ziesar berichten.

Bock-Kopie eines Stoffes aus dem 19. Jh.

Bock auf Stoff - Brokatsamt, Seidendamast, Goldfäden.

17.6. – 10.10. 2013

Im 19. Jahrhundert sammelte der Aachener Kanoniker Franz Bock gezielt Abschnitte antiker und mittelalterlicher Luxusstoffe als Vorbilder für die heimische Seidenmanufaktur. Auch von Gewändern aus dem Brandenburger Domschatz trennte er Stoff- und Stickmuster ab. Später verkaufte er seine Sammlung an die entstehenden Kunstgewerbemuseen in ganz Europa. So finden sich Teile der Brandenburger Gewänder heute in Paris, London, Wien, Berlin, Karlsruhe.

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Blick in die Ausstellung "Macht und Frömmigkeit".

Macht und Frömmigkeit – 850 Jahre Domkapitel Brandenburg

10.04. – 31.10.2011

Der Gründungsakt Bischof Wilmars (1161-1173) steht am Beginn der über 800jährigen Geschichte des Domkapitels, eines der ältesten Institutionen ihrer Art im Land Brandenburg.

Die Ausstellung „Macht und Frömmigkeit“ präsentiert bedeutende Kunstwerke, die von hoher künstlerischer Fertigkeit zeugen und veranschaulichen, dass sich Macht und Frömmigkeit nicht ausschließen mussten.

Zeitlich streuen die Exponate von der ottonischen Zeit bis in die jüngste Vergangenheit und vermitteln anschaulich die wechselvolle Geschichte des Domkapitels.

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Wiegendrucke aus der Domstiftsbibliothek.

Gedruckte Kirchenschätze – Inkunabeln aus der Domstiftsbibliothek

29. Juni – 30. 11. 2010

Das Domstift Brandenburg verwahrt in seinem Archiv rund 240 Inkunabeln, frühe Buchdrucke aus dem 15 Jh. Thematisch streuen die Werke von liturgischen Büchern über theologische Traktate, Ausgaben antiker Autoren, juristische Schriften und Chroniken bis zu mathematischen und medizinischen Lehrbüchern.

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Albrecht Schönherr (2.v.r.) anlässlich des 800. Jubiläums der Grundsteinlegung des Domes 1965.

Horizont und Mitte – Albrecht Schönherr. Eine Ausstellung zu seinem 100. Geburtstag

23.5. – 26.8. 2012

„Horizont und Mitte. Albrecht Schönherr zu seinem 100. Geburtstag“ lautete der Titel der Ausstellung, die am 22. Mai im Dommuseum eröffnet worden ist.

38 Tafeln führen zunächst in die jeweiligen Epochen aus dem Leben Schönherrs (z.B. Kaiserreich und Weimarer Republik, Nationalsozialismus, DDR) ein. Anschließend wird sein Leben und Wirken in diesen Perioden vertieft.

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Nordflügel der Domklausur mit provisorischem Dach ca. 1990.

Zwischen Verändern und Bewahren

12.7.2006 - 30.9.2006

Im Rahmen des aktuellen Kulturland-Themenjahres zeigt das Dommuseum die bisherigen  Anstrengungen und künftigen Aufgaben rund um die Sanierung des Domes, der Klausur und der Kurien


Besonderen Reiz gewinnt die Ausstellung durch die Räume selbst: Sie wird in der Nordklausur präsentiert, und zwar im sanierten Obergeschoss des Kreuzganges und den angrenzenden unsanierten Räumen. Dadurch werden die Räume selbst zum Ausstellungsstück.

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Blick in die Ausstellung mit Chormantel 15. Jh.

Der Schatz im Dom zu Brandenburg an der Havel

Dauerausstellung 2005 – 2010

Die Ausstellung bietet zunächst eine historische Einführung. Faksimiles der wichtigsten Urkunden, Bücher und Dokumente erhellen die wechselhafte Geschichte des Bistums und des Domstifts von der Gründung im Jahre 948 bis heute.

Die Erlösung der Menschheit durch den Tod Christi am Kreuz ist die zentrale Botschaft des Christentums. Sie wurde in der christlichen Kunst auf vielfältige Weise thematisiert. Einige Beispiele dafür sind in der Ausstellung zu sehen.

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Rüdiger Frhr. von Schnurbein

Burghof 10
14776 Brandenburg / Havel

T: 0 33 81 / 2 11 22 21
F: 0 33 81 / 2 11 22 12
museum@dom-brandenburg.de