Sonderführungen des Archivs 2017

11.05.2017   Gestorben für den Glauben: Die Gedenkstätte in der Krypta

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden nicht wenige Christen wegen ihres konsequent gelebten Glaubens verfolgt. Etliche haben für ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlen müssen. Für diese Märtyrer der evangelischen Kirche wurde auf Betreiben des Domdechanten Albrecht Schönherr 1953 eine Gedenkstätte in der Krypta des Domes errichtet. Die Führung geht anhand ausgewählter Beispiele dem Schicksal der Opfer nach.

08.06.2017: Emma oder Minna? Die Namen unserer Vorfahren

Nomen est omen oder doch nur Schall und Rauch? Warum gibt es Namen? Wo liegt ihr Ursprung? Welche Bedeutung haben sie? Gibt es regionale Besonderheiten? Haben sich unsere Vorfahren ebensolche Mühe wie wir heute gemacht, den „richtigen“ Namen für ihre Kinder zu finden? Gab es früher auch Modenamen? Diesen Fragen versucht die Führung nachzuspüren.

06.07.2017: Arm, aber gebildet? Pfarrerleben in vergangenen Jahrhunderten

Über Jahrhunderte hinweg war das evangelische Pfarrhaus in Stadt und Land eine moralische Instanz. Nicht wenige berühmte Personen sind aus ihm hervorgegangen. Die Pastoren bildeten eine Elite, weil sie studiert hatten und ihr Beruf angesehen war. Ihr Einkommen war dagegen in den meisten Fällen dürftig. Der Vortrag geht den konkreten Lebensumständen auf den Grund.

17.08.2017: Die Stadt der Kirchen: Brandenburg im Spiegel seiner Pfarrarchive

Fünf große Stadt- und Klosterkirchen prägen das Stadtbild Brandenburgs. Die im Domstiftsarchiv deponierten Pfarrarchive spiegeln nicht nur das kirchliche Leben wider, sondern sie enthalten auch Interessantes zur Kirchen-, Stadt-, Kunst- und Sozialgeschichte. Lassen Sie sich überraschen, was in den Pfarrarchiven alles zu entdecken ist!

14.09.2017: Wassersucht und Halsentzündung: Die Welt der Kirchenbücher

Die Kirchenbücher gehören zu den wertvollsten Quellen, die im Domstiftsarchiv verwahrt werden. Sie sind  für die Zeit vor 1874 die Grundlage für Forschungen zur Familiengeschichte. Sie enthalten aber nicht nur Namen und Daten, sondern auch weiterführende Hinweise. Anhand des dörflichen Kirchenbuches von Roddan sollen historische Krankheitsbezeichnungen aufgespürt werden.

Jeweils 18:30 Uhr, Eintritt 5,00 Euro / ermäßigt 3,00  Euro