Das Bootshaus beeinflusst wesentlich die Ansicht der Dominsel, wenn man vom Besucherparkplatz kommt. Insofern freut sich der Förderverein, mit Hilfe seiner Mitglieder den Anstoß zur Wiederherstellung dieses Kleinodes gegeben zu haben und mit dem Löwenanteil seiner Eigenmittel auch finanziell die Sanierung und teilweise Wiederherstellung zu ermöglichen.

Ein Bild des Bootshauses aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg sehen Sie unten. Der derzeit verlorene und sehr dekorative Treppenvorbau soll wieder hergestellt werden so dass das das Bootshaus in altem Glanz erstrahlen wird. Das Domstift hatte überlegt, ob es auch die sehr dekorative Balkonanlage wiederherstellt, oder dies wegen der hohen Folgekosten durch den Erhalt der hölzernen Teile unterlässt, sich dann aber doch für eine originalgetreue Rekonstruktion entschieden. Die Kosten werden auf etwas mehr als 300.000 EURO geschätzt und sollen vom Förderverein mit 105.000 Euro gefördert sowie aus öffentlichen Mitteln getragen werden.

Bei der Beschaffung der Mittel hat uns unser Kuratoriumsmitglied Bundespräsident Steinmeier, der auch in Brandenburg seinen Wahlkreis als Bundestagsabgeordneter hatte, wesentlich unterstützt. Genutzt werden soll das Gebäude wieder als Bootshaus allerdings für unterschiedliche Wassersportarten und nicht im Zusammenhang mit den Schulen, da deren Bedarf bereits gedeckt ist.