Der Prozess des Hans Litten
Am Montag, 15. September 2025, um 18.30 Uhr gastiert die Theaterproduktion „Der Prozess des Hans Litten“ von Mark Hayhurst in einer Produktion von „Pauken und Poeten“ in der Aula der Ritterakademie.
Das Theaterstück „Der Prozess des Hans Litten“ beruht auf historischen Tatsachen. Es begleitet die Leidenszeit des berühmten Juristen Hans Litten, der Adolf Hitler vor Gericht bloßgestellt hat und dafür ins Konzentrationslager gesperrt wird. Dort trifft er auf Erich Mühsam und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky. Die Drei behalten – trotz ihrer politischen Gefangenschaft und der Folter – bis zum Tode ihren Humor und zeigen Größe, Hoffnung und Menschlichkeit im Kampf um den Erhalt der Demokratie.
Gleichzeitig begleitet das Stück die Mutter Irmgard Litten im verzweifelten Kampf um das Leben ihres Sohnes und gibt einen Einblick in die Welt der Gestapo und dem Spiel mit der Macht.
Hans Litten starb vor 87 Jahren im KZ Dachau.
Während seiner fünfjährigen Inhaftierung wurde Hans Litten immer wieder in verschiedene
Konzentrationslager oder Zuchthäuser verlegt – eines davon war das Zuchthaus in Brandenburg an der Havel. Heute befinden sich auf dem Gelände und in den Gebäuden des ehemaligen Zuchthauses Teile der Stadtverwaltung Brandenburgs und die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde.
Im Anschluss an die Vorstellung lädt das Ensemble zu einem Nachgespräch ein.
Der Eintritt zur Vorstellung ist frei. Interessierte können sich im Vorfeld unter info@dombrandenburg.de zum Vorstellungsbesuch anmelden.
Das Gastspiel wird gefördert von der Stadt Brandenburg an der Havel, dem Rotary Club
Brandenburg an der Havel und der Brandenburgischen Juristischen Gesellschaft.
Neben der Abendvorstellung finden zwei Schulvorstellungen statt, u.a. für das Evangelische Domgymnasium. Diese werden von der Amanda Erich Hansjürgen Neumayer-Stiftung und kobra.net, Kooperation Brandenburg, gemeinnützige GmbH gefördert.
Ein großes Dankeschön allen Förderern, die die Gastspiele bei uns am Dom möglich machen!

