Der Dom zu Brandenburg an der Havel

Der Dom zu Brandenburg liegt auf einer Insel zwischen dem Beetzsee und der Havel. Das Ensemble aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden prägt noch heute die Dominsel und das historische Stadtbild von Brandenburg an der Havel. Hier gründete König Otto I. im Jahr 948 das Bistum Brandenburg. Mit dem Bau des heutigen Doms ist um die Mitte des 12. Jh. begonnen worden. Um die Mitte des 15. Jh. ist der gotische Umbau abgeschlossen. Die qualitätvollen Kunstwerke stammen aus allen Epochen vom Mittelalter bis ins 20. Jh.

Seit dem 15. Juni sind in Brandenburg die gesetzlichen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie weitestgehend aufgehoben. Insbesondere sind jetzt Gottesdienste und auch die meisten Veranstaltungen wieder ohne Höchstzahlbeschränkungen erlaubt.

Wir werden deshalb ab sofort unser Veranstaltungsprogramm soweit wie möglich wie geplant durchführen. Veranstaltungen, die ausgefallen sind oder noch ausfallen müssen, werden nach Möglichkeit noch in diesem oder im nächsten Jahr nachgeholt.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über alle Termin- oder Ortsänderungen und über die Nachholtermine auf dieser Seite sowie an unseren Aushängen. Nähere Informationen finden Sie auch auf den entsprechenden Unterseiten von Archiv, Museum/Dom, Musik und Gemeinde.

Auch in Zukunft gelten die allgemeinen Hygieneregeln, das Mindestabstandsgebot von 1,5m und die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bitte halten Sie diese Regeln auch im eigenen Interesse strikt ein. Zur Wahrung dieser Regeln müssen wir uns vorbehalten, in Einzelfällen Höchstzahlen von Besucherinnen und Besuchern vorzusehen, und bitten dafür um Verständnis.

Die Geschichte des Doms

Gründungsurkunde für das Bistum Brandenburg Magdeburg 1. Oktober 948

948

Im Jahre 948 gründete König Otto I. das Bistum für die Slawenmission. Der Missionsversuch scheiterte im Jahr 983.

Gründungsurkunde für das Domkapitel Brandenburg Magdeburg zwischen März und Mai 1161

1161

Die Gründung des Domkapitels markiert die Wiedererrichtung des Bistums. 4 Jahre später wurde der Dom gebaut.

Grabstele, Mitte 12. Jh., Bernburger Sandstein

Mitte 12. Jh.

Die Stele wurde in der St. Petrikapelle entdeckt. Sie zählt zu den frühesten Belegen des Christentums in Brandenburg.

Grabstein des Peter von Thure gest. 1282

1282

Die älteste Grabplatte steht heute im nördlichen Querhaus. Der Heiligenschein zeigt die Bedeutung des Verstorbenen.

Der Zwölfjährige Jesus predigt im Tempel, Hungertuch um 1290

1290

Das Brandenburger Hungertuch ist das Prachtstück des Dommuseums. Auf 9m² zeigt es die Lebensgeschichte Christi.

Böhmischer Altar um 1380 Szenen aus dem Leben Petri

1380

Der Böhmische Altar stammt aus der Zeit, als der böhmische König Karl IV. Markgraf von Brandenburg wurde.

Kreuzaltar Tafelmalerei spätes 15. Jh.

Spätes 15. Jh.

Der Altar zeigt eine Kreuzigungsgruppe in der Mitte und auf den Flügeln die beiden Dompatrone. 

Epitaph für Adam von Königsmarck gest. 1632 Marmor und Alabaster

1632

Das Epitaph aus der Werkstatt des Magdeburger Künstlers Christoph Dehne ist ein Meisterwerk des Manierismus.

 
Ansicht und Grundriss des Domes um 1705

1705

Die Abbildung stammt aus dem Wappenbuch der Ritterakademie, einer Schule, die 1705 am Dom gegründet worden ist.

Die Orgel des Domes aus der Hand des Orgelbauers Jochim Wagner

1725

Die Orgel wurde 1725 intoniert. Als eine der wenigen Wagner-Orgeln ist sie fast ganz im Originalzustand erhalten.

Glasrosette im Westportal des Domes 1. Hälfte 19. Jh.

19. Jh.

Die Rosette geht auf ein Konzept Karl Friedrich Schinkels zurück, der zwischen 1833 und 1836 den Dom restaurierte.

Paul von Hindenburg als Domdechant um 1925

1925

1920 wurde Paul von Hindenburg Domdechant. Als Reichspräsident blieb er offiziell im Amt, ließ sich aber vertreten.

Domherr Ludwig Ziehen vertrat die Interessen des Doms.

1933

In der NS-Zeit war das Domstift gleichgeschaltet. Der Regierungspräsident in Potsdam bestimmte das Handeln. 

Blick in das Hauptschiff 1947

1947

Rechts ist die eingehauste Kanzel zu sehen. Dank der Luftschutzmaßnahmen blieb der Dom im Krieg fast unbeschädigt.

Abgestützter Kanzelpfeiler im Hauptschiff des Domes, 1963

1963

Anlässlich der 800Jahrfeier der Grundsteinlegung wurde auch die Statik der Arkadenpfeiler verbessert.

Prozession vom Dom zum neu eröffneten Domgymnasium

2006

Im Jahre 2006 wurde das Domgymnasium eröffnet. In Kita, Grundschule und Gymnasium werden rund 800 Kinder betreut.

Nordflügel 2009 nach Sanierung

2009

Die Sanierung der Nordklausur wurde 2009 abgeschlossen. Im Obergeschoss kamen dabei gotische Malereien ans Licht.

Tür zur Baustelle

2013

Die Sanierung und Pflege der Bausubstanz und der Kunstwerke gehört zu den vordringlichen Aufgaben des Domstifts.

Jubiläumseröffnung am 03.05.2015

2015

"Beständig Neu" - Das Domstift begeht mit Sonderausstellung, Festschrift und über 200 Veranstaltungen das 850-jährige Jubiläum des Domes.

 

Impressionen - ein virtueller Rundgang

Zeiten & Preise

Öffnungszeiten Dom

April – Oktober: Mo bis Sa 10   – 17 Uhr | So 12  – 17 Uhr
November – März: Mo bis Sa 11   – 16 Uhr | So 12  – 16 Uhr

Öffnungszeiten Ausstellung / Museum

April – Oktober: Mo bis Sa 10   – 17 Uhr | So 12  – 17 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Dom und Museum nur unter Beachtung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygenieregeln zu besichtigen.

Die Besichtigung von Dom und Museum ist frei. Für Ihre Spenden zur Erhaltung der Gebäude und Finanzierung der Ausstellungen danken wir Ihnen herzlich.


Feststehende Veranstaltungen

Mo - Fr 12:00 Uhr - Mittagsgebet in der Krypta
So 10:30 Uhr - Gottesdienst

Wir bitten um Verständnis, dass es aufgrund von Gottesdiensten bzw. besonderen Veranstaltungen zu Einschränkungen der geltenden Öffnungszeiten kommen kann.  Bitte informieren Sie sich in unserem Programm bzw. auf der Startseite / aktuelle Termine.


Anmeldung von Gruppenführungen

ab 10 Personen | Anmeldung erforderlich
Schriftliche Anmeldung  unter: museum@dom-brandenburg.de
Bitte geben Sie Namen (ggf. Institution) an, sowie eine Rückrufnummer, unter der wie Sie tagsüber gut erreichen können.

Kategorie I

Kurzführung von 30 Min. mit wenigen ausgewählten Kunstwerken
zum Preis von 4,– Euro p. P., mindestens 40,- Euro

Kategorie II

Ausführliche Führung ca. 60 Min. zum Preis von 10,– Euro p. P., mindestens 100,- Euro


Sonderführungen / Thematische Führungen

6,– /ermäßigt 4,– Euro pro Person
bitte informieren Sie sich im Programm


Entdecken Sie die berühmte Wagnerorgel

Orgelführung (max. 20 Personen) 100,- Euro
privates Orgelkonzert (max. 30 min.) 100,- Euro
Informationen und Anmeldungen unter:

Tel.-Nr.: 0 33 81 / 2 11 22 18
Mail: musik@dom-brandenburg.de


Catering / Tagungsräume

Wünschen Sie im Rahmen Ihres Besuches ein Catering oder/und brauchen Sie einen Tagungsraum für Ihre Veranstaltung? Bitte wenden Sie sich an: Domevents 

Tel.-Nr. 03381-794 31 20  Mail: events@domevents.de
www.domevents.de


Eintritt Konzerte 

Sommermusiken / Adventskonzerte - frei, um eine Spende wird gebeten
Sonderkonzerte - je nach Konzert, bitte informieren Sie sich im Programm
private Orgelkonzerte - auf Anfrage


Brandenburger Kirchenkatze 

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
bitte informieren Sie sich im Programm

Dürfen wir Ihnen den Dom persönlich vorstellen?

Gern können Sie telefonisch oder per Mail museum@dom-brandenburg.de eine Führung durch den Dom (ganzjährig) buchen.

Tel.: 0 33 81 / 2 11 22 24

Bitte geben Sie Ihren Namen (ggf. eine Institution) an, sowie eine Rückrufnummer, unter der wie Sie tagsüber gut erreichen können.

Gruppenführungen

ab 10 Personen | Anmeldung erforderlich

Kategorie I

Kurzführung von 30 Min. mit wenigen ausgewählten Kunstwerken
zum Preis von 4,– Euro p. P., mindestens 40,- Euro

Kategorie II

Ausführliche Führung ca. 60 Min. zum Preis von 10,– Euro p. P., mindestens 100,- Euro

Zu den thematischen Sonderführungen müssen Sie sich in der Regel nicht anmelden. (siehe Programm) Der Eintritt hierfür beträgt 6,- / ermäßigt 4,- Euro.