Der Dom zu Brandenburg an der Havel

Der Dom zu Brandenburg liegt auf einer Insel zwischen dem Beetzsee und der Havel. Das Ensemble aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden prägt noch heute die Dominsel und das historische Stadtbild von Brandenburg an der Havel. Hier gründete König Otto I. im Jahr 948 das Bistum Brandenburg. Mit dem Bau des heutigen Doms ist um die Mitte des 12. Jh. begonnen worden. Um die Mitte des 15. Jh. ist der gotische Umbau abgeschlossen. Die qualitätvollen Kunstwerke stammen aus allen Epochen vom Mittelalter bis ins 20. Jh.

Aktualisierte Corona-Regeln am Brandenburger Dom

Stand: 6. Januar 2021

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen – auch in unserer Stadt – und im Hinblick auf die Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 5. Januar 2021 sowie der Dritten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 15. Dezember 2020 gelten die folgenden Verhaltensregelungen am Brandenburger Dom:

  • Alle Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren.
  • Bitte halten Sie soweit irgend möglich den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m ein.
  • Tragen Sie stets eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske).
  • Der gemeinsame Aufenthalt auf dem Burghof und in den Gebäuden ist nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.
  • Der Dom ist außer zu Gottesdiensten und Andachten geschlossen. Für Betende und Menschen, die Einkehr suchen, ist die Petrikapelle zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet.
  • Gottesdienste und Andachten bleiben unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin erlaubt. Es kann aber wegen der Infektionslage zu sehr kurzfristigen Änderungen kommen. Informieren Sie sich deshalb bitte auf dieser Webseite unter den Rubriken „Aktuelle Termine“ und “Nachrichten/ Mitteilungen“ oder an den Aushängen in unseren Schaukästen.
  • Alle anderen Veranstaltungen müssen leider ausfallen. Das betrifft insbesondere die Konzerte außerhalb von Gottesdiensten und Andachten. Auch finden im Moment keine Führungen und Vortragsveranstaltungen statt. Ausgefallene Veranstaltungen werden wir nach Möglichkeit nachholen, sobald das wieder zulässig ist. Die jeweils aktuellen Informationen finden Sie auf dieser Webseite und unseren Aushängen.
  • Alle Ausstellungen werden geschlossen.
  • Der Nutzerraum im Domstiftsarchiv ist für Besucherverkehr geschlossen.
  • Die Mitarbeitenden des Domstifts arbeiten im Regelfall im Home-Office, sind also nicht oder nur ausnahmsweise vor Ort anzutreffen. Sie sind aber während der üblichen Bürozeiten telefonisch und per Mail zu erreichen.
  • Tragen Sie bitte Ihre wahren Kontaktdaten in die ausgelegten Listen ein.
  • Unser Restaurant „Remise“ und das Hotel „Brandenburger Dom“ sind geschlossen. Geschäftsreisende können auf Anfrage übernachten.

Darüber hinaus sind wie bisher die Vorschriften der jeweils gültigen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg sowie alle einschlägigen Vorschriften der Stadt Brandenburg an der Havel zu beachten. Die bisher schon geltenden allgemeinen Verhaltenspflichten, insbesondere die AHA-Regeln, gelten unverändert fort. Bitte beachten Sie auch weiterhin die übrigen Hygieneregeln und-empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Diese Maßnahmen gelten einstweilen bis zum 31. Januar 2021. Sollten die landesweiten Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus über den 31. Januar 2021 hinaus fortgesetzt werden, sind diese Maßnahmen auch weiterhin zu beachten.

Wir setzen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahmen. Nur wenn wir alle uns an diese Regeln halten, haben wir eine Chance, das Virus in den Griff zu bekommen.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der besonderen Herausforderungen wünschen wir Ihnen allen ein gutes neues Jahr, das hoffentlich weniger von der Pandemie geprägt sein wird wie das letzte Jahr.

Ihr Team vom Domstift Brandenburg

Die Geschichte des Doms

Gründungsurkunde für das Bistum Brandenburg Magdeburg 1. Oktober 948

948

Im Jahre 948 gründete König Otto I. das Bistum für die Slawenmission. Der Missionsversuch scheiterte im Jahr 983.

Gründungsurkunde für das Domkapitel Brandenburg Magdeburg zwischen März und Mai 1161

1161

Die Gründung des Domkapitels markiert die Wiedererrichtung des Bistums. 4 Jahre später wurde der Dom gebaut.

Grabstele, Mitte 12. Jh., Bernburger Sandstein

Mitte 12. Jh.

Die Stele wurde in der St. Petrikapelle entdeckt. Sie zählt zu den frühesten Belegen des Christentums in Brandenburg.

Grabstein des Peter von Thure gest. 1282

1282

Die älteste Grabplatte steht heute im nördlichen Querhaus. Der Heiligenschein zeigt die Bedeutung des Verstorbenen.

Der Zwölfjährige Jesus predigt im Tempel, Hungertuch um 1290

1290

Das Brandenburger Hungertuch ist das Prachtstück des Dommuseums. Auf 9m² zeigt es die Lebensgeschichte Christi.

Böhmischer Altar um 1380 Szenen aus dem Leben Petri

1380

Der Böhmische Altar stammt aus der Zeit, als der böhmische König Karl IV. Markgraf von Brandenburg wurde.

Kreuzaltar Tafelmalerei spätes 15. Jh.

Spätes 15. Jh.

Der Altar zeigt eine Kreuzigungsgruppe in der Mitte und auf den Flügeln die beiden Dompatrone. 

Epitaph für Adam von Königsmarck gest. 1632 Marmor und Alabaster

1632

Das Epitaph aus der Werkstatt des Magdeburger Künstlers Christoph Dehne ist ein Meisterwerk des Manierismus.

 
Ansicht und Grundriss des Domes um 1705

1705

Die Abbildung stammt aus dem Wappenbuch der Ritterakademie, einer Schule, die 1705 am Dom gegründet worden ist.

Die Orgel des Domes aus der Hand des Orgelbauers Jochim Wagner

1725

Die Orgel wurde 1725 intoniert. Als eine der wenigen Wagner-Orgeln ist sie fast ganz im Originalzustand erhalten.

Glasrosette im Westportal des Domes 1. Hälfte 19. Jh.

19. Jh.

Die Rosette geht auf ein Konzept Karl Friedrich Schinkels zurück, der zwischen 1833 und 1836 den Dom restaurierte.

Paul von Hindenburg als Domdechant um 1925

1925

1920 wurde Paul von Hindenburg Domdechant. Als Reichspräsident blieb er offiziell im Amt, ließ sich aber vertreten.

Domherr Ludwig Ziehen vertrat die Interessen des Doms.

1933

In der NS-Zeit war das Domstift gleichgeschaltet. Der Regierungspräsident in Potsdam bestimmte das Handeln. 

Blick in das Hauptschiff 1947

1947

Rechts ist die eingehauste Kanzel zu sehen. Dank der Luftschutzmaßnahmen blieb der Dom im Krieg fast unbeschädigt.

Abgestützter Kanzelpfeiler im Hauptschiff des Domes, 1963

1963

Anlässlich der 800Jahrfeier der Grundsteinlegung wurde auch die Statik der Arkadenpfeiler verbessert.

Prozession vom Dom zum neu eröffneten Domgymnasium

2006

Im Jahre 2006 wurde das Domgymnasium eröffnet. In Kita, Grundschule und Gymnasium werden rund 800 Kinder betreut.

Nordflügel 2009 nach Sanierung

2009

Die Sanierung der Nordklausur wurde 2009 abgeschlossen. Im Obergeschoss kamen dabei gotische Malereien ans Licht.

Tür zur Baustelle

2013

Die Sanierung und Pflege der Bausubstanz und der Kunstwerke gehört zu den vordringlichen Aufgaben des Domstifts.

Jubiläumseröffnung am 03.05.2015

2015

"Beständig Neu" - Das Domstift begeht mit Sonderausstellung, Festschrift und über 200 Veranstaltungen das 850-jährige Jubiläum des Domes.

 

Impressionen - ein virtueller Rundgang

Dom und Museum geschlossen

Aufgrund der Regeln zur Eindämmung der Pandemie bleiben Dom und Museum ab 16.12.2020 geschlossen. Ausgenommen sind liturgische Veranstaltungen und Gottesdienste.

Für Betende und Menschen, die Einkehr suchen, ist die Petrikapelle zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.1.2021, sofern keine anderen Anordnungen erlassen werden.

Zeiten & Preise

Öffnungszeiten Dom

April – Oktober: Mo bis Sa 10   – 17 Uhr | So 12  – 17 Uhr
November – März: Mo bis Sa 11   – 16 Uhr | So 12  – 16 Uhr

Öffnungszeiten Ausstellung / Museum

April – Oktober: Mo bis Sa 10   – 17 Uhr | So 12  – 17 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Dom und Museum nur unter Beachtung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygenieregeln zu besichtigen.

Die Besichtigung von Dom und Museum ist frei. Für Ihre Spenden zur Erhaltung der Gebäude und Finanzierung der Ausstellungen danken wir Ihnen herzlich.


Feststehende Veranstaltungen

So 10:30 Uhr - Gottesdienst

Wir bitten um Verständnis, dass es aufgrund von Gottesdiensten bzw. besonderen Veranstaltungen zu Einschränkungen der geltenden Öffnungszeiten kommen kann.  Bitte informieren Sie sich demnächst in unserem neuen Programm bzw. auf der Startseite / aktuelle Termine.


Anmeldung von Gruppenführungen

ab 10 Personen | Anmeldung erforderlich
Schriftliche Anmeldung  unter: museum@dom-brandenburg.de
Bitte geben Sie Namen (ggf. Institution) an, sowie eine Rückrufnummer, unter der wie Sie tagsüber gut erreichen können.

Kategorie I

Kurzführung von 30 Min. mit wenigen ausgewählten Kunstwerken
zum Preis von 4,– Euro p. P., mindestens 40,- Euro

Kategorie II

Ausführliche Führung ca. 60 Min. zum Preis von 10,– Euro p. P., mindestens 100,- Euro


Sonderführungen / Thematische Führungen

6,– /ermäßigt 4,– Euro pro Person
bitte informieren Sie sich demnächst in unserem neuen Programm


Entdecken Sie die berühmte Wagnerorgel

Orgelführung (max. 20 Personen) 100,- Euro
privates Orgelkonzert (max. 30 min.) 100,- Euro
Informationen und Anmeldungen unter:

Tel.-Nr.: 0 33 81 / 2 11 22 18
Mail: musik@dom-brandenburg.de


Eintritt Konzerte 

Sommermusiken / Adventskonzerte - frei, um eine Spende wird gebeten
Sonderkonzerte - je nach Konzert, bitte informieren Sie sich demnächst in unserem neuen Programm
private Orgelkonzerte - auf Anfrage


Brandenburger Kirchenkatze 

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
bitte informieren Sie sich demnächst in unserem neuen Programm


Catering / Tagungsräume

Wünschen Sie im Rahmen Ihres Besuches ein Catering oder/und brauchen Sie einen Tagungsraum für Ihre Veranstaltung? Bitte wenden Sie sich an: Domevents 

Tel.-Nr. 03381-794 31 20  Mail: events@domevents.de
www.domevents.de


Übernachtungen

Wollen Sie direkt am Dom übernachten um mehere Tage die Stadt und Umgebung zu erkunden? Dann buchen Sie eine Unterkunft im "Hotel Brandenburger Dom"

Neuer Bildband erschienen

Der Dom St. Peter und Paul steht dort, wo Brandenburgs Weg in die Geschichte begann. Hier befand sich die „Brandenburg“, der der Dom, die Stadt, die Mark und das heutige Bundesland ihren Namen verdanken. Mit seinen mehr als 850 Jahren zählt der Dom zu den frühesten monumentalen Bauten der nordeuropäischen Backsteingotik. Über Jahrhunderte hinweg waren die Markgrafen von Brandenburg, später die Könige von Preußen dem Dom auf das Engste verbunden und ließen ihn immer wieder entsprechend den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit umbauen. Seit der im Sommer 2014 abgeschlossenen Sanierung erstrahlt das Wahrzeichen der Stadt Brandenburg in einer seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenen Schönheit.
Die Texte zur Geschichte des Doms und seiner Kunstwerke werden begleitet von zahlreichen Fotografien, die das Wechselspiel von Licht und Schatten einfangen, das dem Dom zu Brandenburg an der Havel eine besondere Atmosphäre verleiht.

Sie können das Buch gegen Vorkasse beim Domstift erwerben (€ 25 zzgl. Porto+Verpackung). Bitte richten Sie Ihre Bestellung an museum@dom-brandenburg.de

Rezension im Tagesspiegel vom 13.12.2020

Dürfen wir Ihnen den Dom persönlich vorstellen?

Gern können Sie telefonisch oder per Mail museum@dom-brandenburg.de eine Führung durch den Dom (ganzjährig) buchen.

Tel.: 0 33 81 / 2 11 22 24

Bitte geben Sie Ihren Namen (ggf. eine Institution) an, sowie eine Rückrufnummer, unter der wie Sie tagsüber gut erreichen können.

Gruppenführungen

ab 10 Personen | Anmeldung erforderlich

Kategorie I

Kurzführung von 30 Min. mit wenigen ausgewählten Kunstwerken
zum Preis von 4,– Euro p. P., mindestens 40,- Euro

Kategorie II

Ausführliche Führung ca. 60 Min. zum Preis von 10,– Euro p. P., mindestens 100,- Euro

Zu den thematischen Sonderführungen müssen Sie sich in der Regel nicht anmelden. (siehe Programm) Der Eintritt hierfür beträgt 6,- / ermäßigt 4,- Euro.