Das Dommuseum

Das Dommuseum verwahrt bedeutende Zeugnisse und Kunstwerke aus der wechselvollen Bistumsgeschichte. Zahlreiche gotische Altarbilder und Skulpturen zeugen von der einst reichen Ausstattung der Kathedrale. Hochbedeutend ist vor allem der im europaweiten Vergleich sehr reiche Bestand an mittelalterlichen liturgischen Textilien. Dazu gehört das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch, die älteste Stickerei des Textilschatzes. Es erzählt auf einer Größe von etwa 2 x 4 m die Lebensgeschichte Christi.

Aktualisierte Corona-Regeln am Brandenburger Dom

Stand: 6. Januar 2021

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen – auch in unserer Stadt – und im Hinblick auf die Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 5. Januar 2021 sowie der Dritten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 15. Dezember 2020 gelten die folgenden Verhaltensregelungen am Brandenburger Dom:

  • Alle Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren.
  • Bitte halten Sie soweit irgend möglich den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m ein.
  • Tragen Sie stets eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske).
  • Der gemeinsame Aufenthalt auf dem Burghof und in den Gebäuden ist nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.
  • Der Dom ist außer zu Gottesdiensten und Andachten geschlossen. Für Betende und Menschen, die Einkehr suchen, ist die Petrikapelle zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet.
  • Gottesdienste und Andachten bleiben unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin erlaubt. Es kann aber wegen der Infektionslage zu sehr kurzfristigen Änderungen kommen. Informieren Sie sich deshalb bitte auf dieser Webseite unter den Rubriken „Aktuelle Termine“ und “Nachrichten/ Mitteilungen“ oder an den Aushängen in unseren Schaukästen.
  • Alle anderen Veranstaltungen müssen leider ausfallen. Das betrifft insbesondere die Konzerte außerhalb von Gottesdiensten und Andachten. Auch finden im Moment keine Führungen und Vortragsveranstaltungen statt. Ausgefallene Veranstaltungen werden wir nach Möglichkeit nachholen, sobald das wieder zulässig ist. Die jeweils aktuellen Informationen finden Sie auf dieser Webseite und unseren Aushängen.
  • Alle Ausstellungen werden geschlossen.
  • Der Nutzerraum im Domstiftsarchiv ist für Besucherverkehr geschlossen.
  • Die Mitarbeitenden des Domstifts arbeiten im Regelfall im Home-Office, sind also nicht oder nur ausnahmsweise vor Ort anzutreffen. Sie sind aber während der üblichen Bürozeiten telefonisch und per Mail zu erreichen.
  • Tragen Sie bitte Ihre wahren Kontaktdaten in die ausgelegten Listen ein.
  • Unser Restaurant „Remise“ und das Hotel „Brandenburger Dom“ sind geschlossen. Geschäftsreisende können auf Anfrage übernachten.

Darüber hinaus sind wie bisher die Vorschriften der jeweils gültigen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg sowie alle einschlägigen Vorschriften der Stadt Brandenburg an der Havel zu beachten. Die bisher schon geltenden allgemeinen Verhaltenspflichten, insbesondere die AHA-Regeln, gelten unverändert fort. Bitte beachten Sie auch weiterhin die übrigen Hygieneregeln und-empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Diese Maßnahmen gelten einstweilen bis zum 31. Januar 2021. Sollten die landesweiten Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus über den 31. Januar 2021 hinaus fortgesetzt werden, sind diese Maßnahmen auch weiterhin zu beachten.

Wir setzen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahmen. Nur wenn wir alle uns an diese Regeln halten, haben wir eine Chance, das Virus in den Griff zu bekommen.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der besonderen Herausforderungen wünschen wir Ihnen allen ein gutes neues Jahr, das hoffentlich weniger von der Pandemie geprägt sein wird wie das letzte Jahr.

Ihr Team vom Domstift Brandenburg

Der musikalische Domschatz öffnet in den kommenden Wochen vier Mal seine Türen und wünscht allen, die gute Musik und schöne Kunst lieben, einen besinnlichen Advent. Antje Weltzer-Pauls (Violine), Kirstin Maria Pientka (Viola) und Bernhard Barth (Orgelpositiv) spielten Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, und Johann Christoph Pez, jeweils vor einem besonderen Stück aus dem Domschatz. Gemeinsam mit Erläuterungen des Museumsleiters ergaben sich auf diese Weise vier schöne Videos von etwa fünf Minuten Länge. Sie bringen Musik und Kunstwerke aus dem winterlich kalten Dom in die warme Adventsstube.

Musikalischer Domschatz | Teil I

Im ersten Teil des musikalischen Domschatzes stellen wir Ihnen die Schwanenordenskasel (um 1440) vor, die Teil unseres bedeutenden Textilschatzes ist.

Zu hören ist "A sad pavane for these distracted times" von Tom Tomkins (1572-1656), bearbeitet für Violine, Viola und Orgel von Bernhard Barth.
Es spielen Antje Weltzer-Pauls – Violine
, Kirstin Maria Pientka – Viola und Bernhard Barth – Orgelpositiv.

Musikalischer Domschatz | Teil II

Im 2. Teil des musikalischen Domschatzes wird Ihnen die Figur des Ölbergchristus aus der Mitte des 15. Jahrhunderts vorgestellt.

Die Figur des betenden Jesus auf dem Ölberg ist der Rest einer vielfigurigen Ölberggruppe, zu der auch noch die schlafenden Jünger gehören. Auch wenn die Figur einige Schäden aufweist, ist sie doch sehr ausdrucksstark: die tiefen Sorgenfalten auf der Stirn und die Blutstropfen auf dem Hals zeigen die Zweifel und Ängste, die Jesus vor seiner Gefangennahme durchlebte.

Antje Weltzer-Pauls – Violine Kirstin Maria Pientka – Viola spielen den 3.Satz aus "Pastorella" von Johann Sebastian Bach (1685-1750) BWV 590 (bearbeitet für Violine und Viola von Bernhard Barth)

Musikalischer Dreikönigsgruß

Der kleine Marienaltar stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert. Als zentrale Figur zeigt er Maria als zweite Eva. Auf den Flügeln sind vier der Freuden Mariens abgebildet:
Die Verkündigung, die Anbetung der Könige, die Darstellung im Tempel und die Marienkrönung.
Auf besondere Weise ist dieses Retabel mit dem Dom verbunden. Es zeigt Spuren aus dem 20. Jh., wie die üppigen Blumenvasen aus dem Jahr 1929 oder auch die Schadstellen an den Malereien, die auf den zweiten Weltkrieg zurückgehen.

Antje Weltzer-Pauls - Violine, Kirstin Maria Pientka - Viola, Bernhard Barth - Orgelpositiv spielen den 1. und 2. Satz aus der Triosonate op. 2 Nr. 4 von Georg Friedrich Händel (1685-1759) HWV 389

Öffnungszeiten

Dom und Museum geschlossen

Aufgrund der Regeln zur Eindämmung der Pandemie bleiben Dom und Museum ab 16.12.2020 geschlossen. Ausgenommen sind liturgische Veranstaltungen und Gottesdienste.

Für Betende und Menschen, die Einkehr suchen, ist die Petrikapelle zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.1.2021, sofern keine anderen Anordnungen erlassen werden.

Anstehende Termine

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Eindrücke aus dem Museum

Textilkonservierung / -restaurierung

Seit Januar 2003 verfügt das Domstift über eine eigene Werkstatt für Textilkonservierung / -restaurierung. Sie wurde nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet, wodurch Analysen vorgenommen werden, deren Ergebnisse mit darüber entscheiden, welche individuell notwendigen Konservierungsarbeiten an einem Objekt durchgeführt werden können.

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Umdenken – Gedenkkultur am Dom zu Brandenburg

Sonderausstellung 15. Mai - 31. Oktober 2020 

Keine Gemeinschaft kommt ohne Gedenken aus, insofern prägen unterschiedliche Gemeinschaften ihre jeweilige Kultur des Gedenkens und formen sie entprechend aus. Ein geschichtliches Ereignis und eine Erzählung können dabei ebenso identitätsstiftend sein, wie eine Person oder ein Gegenstand.
Gemeinsame Rituale, Gedenk- und Erinnerungsfeiern sowie Jubiläen zelebrieren das gemeinschaftliche Erinnern. Insbesondere Denkmäler prägen sich in das kollektive Gedächtnis der Menschen ein. Natürlich ist Gedenken dem Zeitgeist unterworfen. Es folgt gesellschaftlichen, historischen, sozialen und politischen Veränderungen. Dabei kann das Gedenken mal offiziell und religiös, mal propagandistisch oder ganz privat gestaltet sein. Gelegentlich ist Gedenken auch der Versuch, Lehren aus der Geschichte zu ziehen.
Die Geschichte des Brandenburger Doms zeichnet sich durch verschiedene Gemeinschaften aus. Waren es am Anfang die Prämonstratenser, die später von einem weltlich geprägten Domstift und den preußischen Königen abgelöst wurden, findet sich bis ins 20. Jahrhundert hinein eine Gemeinschaft von Adligen der Ritterakademie an diesem Ort. Aber was ist mit der gegenwärtigen Gemeinschaft, die immer wieder den Versuch unternimmt, mit der Vergangenheit umzugehen, deren eigene Zukunft indes noch offen bleibt?
Am Dom verfolgte man eher eine exklusive Erinnerungskultur, die auf einen bestimmten Personenkreis abzielte und nicht auf eine breite Öffentlichkeit. Folglich setzte man die Denkmale nicht in die Dorfmitte oder auf die großen Plätze der Stadt. Sie fanden ihre Standorte möglichst nah am Kirchengebäude oder an bzw. hinter den Mauern des Doms.
Ausgehend von der Erinnerung an den Gründer des Bistums Brandenburg, Kaiser Otto I., der Selbstdarstellung der Hohenzollern über die Jahrhunderte hinweg bis hin zu der Frage nach dem Umgang mit Denkmalen und Erinnerungen in Gegenwart und Zukunft, setzt sich diese Ausstellung mit der Kultur des Gedenkens auseinander. Dabei spielt das liturgische Gedenken an Verstorbene in Seelenmessen und Fürbitten eine eher untergeordnete Rolle.
Bei einem Rundgang durch diese Sonderausstellung wird man viel darüber erfahren, welche Gemeinschaften und historischen Ereignisse sich in den Gedenkstätten und Denkmalen widerspiegeln.
Am Ende möchten wir gemeinsam mit unseren Besuchererinnen und Besuchern der brisanten Frage nachgehen: Repräsentieren die Denkmale das moderne Erinnern oder sind sie nur noch Zeugnisse einer vergangenen Zeit, die erneuert werden müssten?

Das BEGLEITHEFT zur Ausstellung können Sie sich hier herunterladen.

BILDERGALERIE

Hier finden Sie eine VIRTUELLE FÜHRUNG durch unsere Ausstellung.

PRESSESTIMMEN:

Die Kirche 23.08.2020

epd 11.05.2020 / 18.05.2020

Märkische Allgemeine Zeitung 13.05.2020   Bildergalerie MAZ

Vergangene Ausstellungen

WALD IM DOM 700 Jahre Domstiftsforst Seelensdorf

Die Ausstellungsgestaltung setzt auf die „Erlebbarkeit mit allen Sinnen“:

Eine Lichtinszenierung lässt das mittelalterliche Gewölbe zum lichten Blätterdach werden.

Eine spezielle Zeitleiste macht die Geschichte seh-, hör,- riech- und fühlbar: So werden die Menschen Teer riechen, Schafwolle fühlen, Korn schmecken und Baumrinde anfassen können.

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500 Jahre Hochaltar im Dom zu Brandenburg oder Maria und die dritte Dimension

Im Oktober 2018 endete die diesjährige Ausstellung des Dommuseums. In ihrem Mittelpunkt stand der in feinster gotischer Bildschnitztechnik gefertigte Marienaltar auf dem Hohen Chor, der  in diesem Jahr 500 Jahre alt wurde.

Das Dommuseum nahm dieses Jubiläum zum Anlass, um nach den unterschiedlichen Darstellungen der Maria – mal ist sie gekrönte Himmelskönigin, mal trauernde Mutter – zu fragen. Sie nahm außerdem die Dimension der gesellschaftlichen Umbrüche und die damit einhergehende neue Raumauffassung um 1500 in den Blick, die eine ganz andere Inszenierung der Figuren im Raum zur Folge hatte.

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Altlust – 1000 Jahre Nachnutzung am Brandenburger Dom

Nach der erfolgreichen Ausstellung über die Märkischen Drahtzieher arbeiten die Kolleginnen und Kollegen des Museums bereits an der neuen Ausstellung für 2017.

Was passiert, wenn ein Kapitell zur Säulenbasis - oder ein Grabstein zur Türschwelle wird?

Bei der Zweitverwendung geht es bei weitem nicht nur um die Bereitstellung von Baumaterial. Welche gesellschaftlichen Prozesse, welch ideeller Wandel vollzieht sich, wenn man die Prachtrobe der Ehefrau zum Priestergewand umschneidern lässt oder der geistliche Chormantel nunmehr als profane Tischdecke dienen darf?

In der Ausstellung „Altlust“ wird das facettenreiche Phänomen der Wiederverwendung auf den Brandenburger Dom zugeschnitten und präsentiert. So spielt gerade im Jubiläumsjahr von Luthers Thesenanschlag die Umnutzung und Wiederverwendung von Bildern und Altären nach der Reformation eine wesentliche Rolle. Doch ist dies nur ein Aspekt in dem breiten Themenspektrum …

Seien Sie gespannt darauf wenn aus Altlast Altlust wird.

Den Begleitband zur Ausstellung können Sie hier für 24,00 Euro zzgl. 5,00 Euro Versandkosten bestellen.

Märkische Drahtzieher

4. Mai 2016 bis 31.10.2016

Das Thema des kommenden Kulturlandjahres lautet „Kulturgut Handwerk – Handwerk zwischen Tradition und Innovation“. Das Dommuseum beteiligt sich mit einer Ausstellung, die den Textilschatz in den Mittelpunkt rückt: Die Gewänder spiegeln nicht nur höchste künstlerische Fertigkeit der Weber und Bildsticker, sondern sind auch Zeugnisse weitgespannter bis in den fernen Osten reichender Handelsbeziehungen. Entsprechend kostbar waren die Gewänder und daher nur für die am meisten Betuchten erschwinglich. Es handelte sich um absolute Luxusprodukte, die man bewusst als Statussymbole und zur politischen Selbstinszenierung einsetzte.

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Drahtzieher und Kaiser: Karl IV.

Drahtzieher und Marionette

Werkstätten in Brandenburg

Reale Drahtzieher

Drähte nachziehen

Pressestimmen:

Märkische Allgemeine Zeitung 26.01.2016

Märkische Allgemeine Zeitung 06.07.2016

Jubiläumsausstellung 2015

03.05. -31.10.2015

Der frisch sanierte Dom steht als Jubilar und steinerner Zeuge der Geschichte im Mittelpunkt der faszinierenden Jubiläumsausstellung, die Sie von Mai bis Oktober erleben können. Wir laden Sie ein zu einer spannenden Reise durch 850 Jahre Dom(bau)geschichte. Entdecken Sie prägnante (Um-)Bauphasen der Romanik, Gotik, des Barock, der Romantik und des 20. Jahrhunderts mit den jeweiligen Veränderungen in Bauwerk und Ausstattung. Dabei ist der Dom gleichzeitig Spiegel der jeweiligen Zeit und der Landesgeschichte. Über die Jahrhunderte hinweg waren die Landesherren eng mit dem Dom verbunden. Sie statteten ihn mit Kunstwerken aus und ließen ihn immer wieder, der jeweiligen Zeit entsprechend, umbauen: König Otto I. hatte im Oktober 948 das Bistum Brandenburg als Ausgangspunkt für die Slawenmission gegründet. Als Bischof Wilmar 1165 den Grundstein für den neuen Dom legen ließ, knüpfte er an die Tradition des ottonischen Bistums an. Bis ins 20. Jahrhundert berief man sich auf Otto den Großen und feierte 1948 das 1000. Bistumsjubiläum.

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Siegel Kaiser Karls IV. 1376

Nachbarn im Wettstreit?

29.6-31.10.2014

Die Beziehungen des Brandenburger Bischofs zu den Nachbarn gestalteten sich nicht immer einfach. Während sich der Dom gegen sein Mutterstift Leitzkau durchsetzte, blieb die Beziehung zum Markgarfen problematisch. Die Ausstellung zeigt dies am Beispiel des Mit- und gegeneinander Kaiser Karls IV. und Bischof Dietrich von der Schulenburg.

Auch um die Marienkirche in Brandenburg, wo der Kurfürst ein Stift installiert hatte, gab es Konflikte ...

Die Burgen in Belzig und Ziesar wurden fast gleichzeitig repräsentativ ausgebaut. Von diesem Wettstreit wird ab Oktober die Ausstellung des Museum auf der Bug Ziesar berichten.

Bock-Kopie eines Stoffes aus dem 19. Jh.

Bock auf Stoff - Brokatsamt, Seidendamast, Goldfäden.

17.6. – 10.10. 2013

Im 19. Jahrhundert sammelte der Aachener Kanoniker Franz Bock gezielt Abschnitte antiker und mittelalterlicher Luxusstoffe als Vorbilder für die heimische Seidenmanufaktur. Auch von Gewändern aus dem Brandenburger Domschatz trennte er Stoff- und Stickmuster ab. Später verkaufte er seine Sammlung an die entstehenden Kunstgewerbemuseen in ganz Europa. So finden sich Teile der Brandenburger Gewänder heute in Paris, London, Wien, Berlin, Karlsruhe.

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Albrecht Schönherr (2.v.r.) anlässlich des 800. Jubiläums der Grundsteinlegung des Domes 1965.

Horizont und Mitte – Albrecht Schönherr. Eine Ausstellung zu seinem 100. Geburtstag

23.5. – 26.8. 2012

„Horizont und Mitte. Albrecht Schönherr zu seinem 100. Geburtstag“ lautete der Titel der Ausstellung, die am 22. Mai im Dommuseum eröffnet worden ist.

38 Tafeln führen zunächst in die jeweiligen Epochen aus dem Leben Schönherrs (z.B. Kaiserreich und Weimarer Republik, Nationalsozialismus, DDR) ein. Anschließend wird sein Leben und Wirken in diesen Perioden vertieft.

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Blick in die Ausstellung "Macht und Frömmigkeit".

Macht und Frömmigkeit – 850 Jahre Domkapitel Brandenburg

10.04. – 31.10.2011

Der Gründungsakt Bischof Wilmars (1161-1173) steht am Beginn der über 800jährigen Geschichte des Domkapitels, eines der ältesten Institutionen ihrer Art im Land Brandenburg.

Die Ausstellung „Macht und Frömmigkeit“ präsentiert bedeutende Kunstwerke, die von hoher künstlerischer Fertigkeit zeugen und veranschaulichen, dass sich Macht und Frömmigkeit nicht ausschließen mussten.

Zeitlich streuen die Exponate von der ottonischen Zeit bis in die jüngste Vergangenheit und vermitteln anschaulich die wechselvolle Geschichte des Domkapitels.

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Gedruckte Kirchenschätze – Inkunabeln aus der Domstiftsbibliothek

29. Juni – 30. 11. 2010

Das Domstift Brandenburg verwahrt in seinem Archiv rund 240 Inkunabeln, frühe Buchdrucke aus dem 15 Jh. Thematisch streuen die Werke von liturgischen Büchern über theologische Traktate, Ausgaben antiker Autoren, juristische Schriften und Chroniken bis zu mathematischen und medizinischen Lehrbüchern.

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Nordflügel der Domklausur mit provisorischem Dach ca. 1990.

Zwischen Verändern und Bewahren

12.7.2006 - 30.9.2006

Im Rahmen des aktuellen Kulturland-Themenjahres zeigt das Dommuseum die bisherigen  Anstrengungen und künftigen Aufgaben rund um die Sanierung des Domes, der Klausur und der Kurien


Besonderen Reiz gewinnt die Ausstellung durch die Räume selbst: Sie wird in der Nordklausur präsentiert, und zwar im sanierten Obergeschoss des Kreuzganges und den angrenzenden unsanierten Räumen. Dadurch werden die Räume selbst zum Ausstellungsstück.

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Blick in die Ausstellung mit Chormantel 15. Jh.

Der Schatz im Dom zu Brandenburg an der Havel

Dauerausstellung 2005 – 2010

Die Ausstellung bietet zunächst eine historische Einführung. Faksimiles der wichtigsten Urkunden, Bücher und Dokumente erhellen die wechselhafte Geschichte des Bistums und des Domstifts von der Gründung im Jahre 948 bis heute.

Die Erlösung der Menschheit durch den Tod Christi am Kreuz ist die zentrale Botschaft des Christentums. Sie wurde in der christlichen Kunst auf vielfältige Weise thematisiert. Einige Beispiele dafür sind in der Ausstellung zu sehen.

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Dürfen wir Ihnen den Dom persönlich vorstellen?

Gern können Sie telefonisch oder per Mail museum@dom-brandenburg.de eine Führung durch den Dom (ganzjährig) buchen.

Tel.: 0 33 81 / 2 11 22 24

Bitte geben Sie Ihren Namen (ggf. eine Institution) an, sowie eine Rückrufnummer, unter der wie Sie tagsüber gut erreichen können.

Gruppenführungen

ab 10 Personen | Anmeldung erforderlich

Kategorie I

Kurzführung von 30 Min. mit wenigen ausgewählten Kunstwerken
zum Preis von 4,– Euro p. P., mindestens 40,- Euro

Kategorie II

Ausführliche Führung ca. 60 Min. zum Preis von 10,– Euro p. P., mindestens 100,- Euro

Zu den thematischen Sonderführungen müssen Sie sich in der Regel nicht anmelden. (siehe Programm) Der Eintritt hierfür beträgt 6,- / ermäßigt 4,- Euro.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Rüdiger Frhr. von Schnurbein

Burghof 10
14776 Brandenburg / Havel

T: 0 33 81 / 2 11 22 21
F: 0 33 81 / 2 11 22 12
museum@dom-brandenburg.de